Die Durchführung einer Operation erfolgt nach Möglichkeit minimalinvasiv (auch: laparoskopisch; Schlüssellochoperation). Dabei werden über kleine Zugänge (3-10 mm) eine Kamera sowie Operationsinstrumente ins Operationsgebiet eingebracht. Die Kamera überträgt ein hochauflösendes Bild auf einen Monitor und die Operation kann mit wenigen kleinen Zugängen anstatt eines großen Schnittes durchgeführt werden. Aufgrund des niedrigeren Blutverlustes sowie der geringeren Schmerzen verkürzt sich die Rehabilitationszeit nach dem Eingriff. Zudem sprechen auch die kosmetisch-ästhetischen Vorteile für die minimalinvasive Chirurgie.
Beispiele:
- Laparoskopische Cholezystektomie (Entfernung der Gallenblase nach dem Schlüsselloch-Prinzip)
- Minimalinvasive Leistenhernien Operation – TAPP (Transabdominelle Präperitoneale Patch-Technik)
- Laparokopische Fundoplikation (minimalinvasive chirurgische Behandlung des gastroösophagealen Refluxes)
- Laparoskopische Darmresektionen bei Tumoren oder Divertikeln sowie entzündlichen Darmerkrankungen
- Laparoskopsiche Entfernung der Milz

